DE/EN

Dienstag, 7. Februar 2023

Jewish Jazz

20:00 Uhr

Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus

WERKE VON

George Gershwin
Erwin Schulhoff
Dmitrij Schostakowitsch

DIRIGENT

Daniel Grossmann

SOLISTEN

Jelena Kuljić

GEORGE GERSHWIN Songs (1924-1937)
ERWIN SCHULHOFF Hot Sonate (1930)
BOHUSLAV MARTINŮ Jazz Suite H 172 (1928)
DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH Jazz-Suite Nr. 1 (1934)

An der weltweiten Erfolgsgeschichte des Jazz waren jüdische Musiker prominent beteiligt. Was als Musik der schwarzen Bevölkerung in den amerikanischen Südstaaten begann, eroberte ab den 1920er Jahren auch die ‚weiße‘ Kultur Amerikas und die Bühnen Europas.

In Amerika schlugen die musikalischen Brüder George und Ira Geshwin, Kinder russisch-jüdischer Immigranten, die Brücke zwischen Jazz und Klassik, George komponierte sowohl erfolgreich für klassische Konzertsäle als auch für den Broadway. Viele seiner Melodien (und der Texte seines Bruders) sind heute Jazz- Standards.

In Europa war Erwin Schulhoff einer der ersten Komponisten, der Elemente des Jazz in seine klassischen Stücke integrierte und Brücken zwischen den unter- schiedlichen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts baute. Bohuslav Martinů kam in Paris mit Jazz-Melodien in Kontakt, wo er in den 20ger Jahren lebte. Dmirij Schostakowitsch war in den 1930er Jahren Mitglied der ‚Jazz Kommission‘, die zum Ziel hatte, den ‚sowjetischen Jazz‘ auf ein professionelles Niveau zu heben. In diesem Zusammenhang komponierte er selbst zwei Jazz-Suiten.

UnterstÜtzt Von:

NEWSLETTER

Wird in Übereinstimmung mit unserer Datenschutzrichtlinie verwendet.