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HEIMKEHR - Eine Tondichtung

HEIMKEHR - Eine Tondichtung

26 Nov 2026, 20:00
Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus

Aufführungssprachen Deutsch und Ungarisch mit Übertiteln

PROGRAMM

Texte von Ingeborg Bachmann nach Dostojewskis Der Idiot und von Lajos Parti-Nagy inspiriert von Imre Kertész’ Roman eines Schicksallosen

Hans-Werner Henze (1926-2012)
Der Idiot
Mimodram mit Szenen aus Dostojewskis gleichnamigem Roman

Judit Varga (*1979)
Neues Werk
Auftragskomposition des JCOM (2026)

Idee und Konzept: Daniel Grossmann
Szenische Einrichtung: Martin Valdés-Stauber


MIT
Kriszta Biró, Schauspielerin
Károly Hajduk, Schauspieler
Martin Weigel, Schauspieler
Daniel Grossmann, Dirigent

JÜDISCH
Die Frage nach der Heimkehr prägt die jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Doch wie kann Heimkehr gelingen, wenn die Welt von einst nicht mehr existiert? Ausgehend von Imre Kertész’ Roman eines Schicksallosen und Hans Werner Henzes Vertonung eines von Ingeborg Bachmann verfassten Monologs nach Dostojewskis Der Idiot verbindet Heimkehr unterschiedliche Perspektiven auf Erinnerung, Verlust und Zugehörigkeit. Die neu komponierte Musik von Judit Varga führt die Werke zu einem eindringlichen Ganzen zusammen. Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann hätten beide in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert.


HEUTE

Heimkehr ist weit mehr als ein Blick in die Vergangenheit. In einer Zeit von Kriegen, Fluchtbewegungen, gesellschaftlichen Spannungen und persönlichen Umbrüchen stellt der Abend Fragen, die aktueller kaum sein könnten: Wo gehören wir hin? Was bleibt, wenn Vertrautes verloren geht? Und wie kann ein Neubeginn gelingen? Zwischen Erinnerung und Gegenwart entsteht ein musikalisch-literarischer Dialog über Menschlichkeit, Verantwortung und die Hoffnung, trotz aller Brüche einen Weg nach vorne zu finden.

FÜR ALLE
Jeder kennt das Gefühl, an einen Ort zurückzukehren und festzustellen, dass nichts mehr ist wie früher – oder dass man selbst sich verändert hat. Heimkehr erzählt von dieser universellen Erfahrung in ihren existenziellsten Formen: von Verlust und Sehnsucht, von Fremdheit und Nähe, von der Suche nach einem Platz in der Welt. Musik, Schauspiel und Literatur verschmelzen zu einem intensiven Theaterabend.

 

Das JCOM ist 'Orchestra in Residence' in den Münchner Kammerspielen.

 

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