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Stadt ohne Juden - Eine jüdische Operette

Stadt ohne Juden - Eine jüdische Operette

18 Mar 2027, 20:00
Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus

Evgeni Orkin (*1977)
Stadt ohne Juden - Eine jüdische Operette
Auftragskomposition des JCOM (2027)
Idee und Konzept: Daniel Grossmann
Libretto und szenische Einrichtung: Martin Valdés-Stauber

MIT
Ethel Merhaut, Sängerin
Stefan Merki, Schauspieler
Daniel Grossmann, Dirigent
JÜDISCH
Hugo Bettauer schrieb seine Satire Die Stadt ohne Juden 1922 als 'Roman von übermorgen'. Mit Witz, Tempo und scharfem Humor erzählt er, was geschieht, wenn antisemitische Parolen Wirklichkeit werden. Wien verliert seinen Glanz, die Wirtschaft gerät ins Wanken, das kulturelle Leben verstummt. Eine ebenso unterhaltsame wie erschreckend aktuelle Geschichte, die zeigt, wie viel eine Gesellschaft verliert, wenn sie Vielfalt ausgrenzt.


HEUTE

Daniel Grossmann beschäftigt diese Satire seit vielen Jahren. Gemeinsam mit dem Dramaturgen Martin Valdés-Stauber und dem Komponisten Evgeni Orkin entsteht daraus nun eine 'Jüdische Operette', die Roman und Gegenwart miteinander verbindet. Was einst als Warnung gedacht war, begegnet uns heute mit neuer Dringlichkeit – und macht die verblüffende Aktualität von Bettauers Werk spürbar.

FÜR ALLE
Ein Abend voller mitreißender Musik, pointierter Szenen und schwarzem Humor. Die Stadt ohne Juden erzählt von Ausgrenzung, Verlust und gesellschaftlichem Wandel – bewegend, unterhaltsam


Das JCOM ist 'Orchestra in Residence' in den Münchner Kammerspielen.

 

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